See­räu­ber wer­den! Das könnte die Ant­wort sein, nach der ich so lange gesucht habe.

Klaus Stör­te­be­ker

Klaus Stör­te­be­ker ent­führt unmit­tel­bar in die Wir­ren des 14. Jahr­hun­derts: Die Dänen und die Meck­len­bur­ger befin­den sich im Krieg und wol­len sich gegen­sei­tig den See­han­del tor­pe­die­ren. Die Idee: Han­sea­ti­sche Kauf­leute stel­len Kaper­briefe aus und garan­tie­ren so straf­freie Raub­züge auf die geg­ne­ri­schen Han­dels­schiffe.

Die ver­schie­dens­ten Män­ner mel­den sich, um die Segel zu set­zen und auf Beu­te­zug zu gehen. Getrie­ben vom Hun­ger – auch dem Hun­ger nach Aben­teuer und einem Sinn in ihrem Dasein. Die Kaper­briefe ver­spre­chen mehr als bloße Straf­frei­heit: Es lockt ein auf­re­gen­des Leben auf See; ohne den Zwang der Gesetze der Rei­chen, ohne Ver­pflich­tun­gen oder Abhän­gig­kei­ten. Unter den See­räu­ber­an­wär­tern: Klaus Stör­te­be­ker. Stra­tege und Kämp­fer­na­tur.

Neben ihrem Wunsch nach gren­zen­lo­ser Frei­heit ver­bin­det die See­män­ner nicht viel: Sie kom­men aus allen mög­li­chen Gesell­schafts­schich­ten und könn­ten unter­schied­li­cher kaum sein. Anfangs lau­fen die Über­fälle auf Han­dels­schiffe noch sehr unko­or­di­niert ab; alle grei­fen den Feind an, wie sie gerade wol­len – und lau­fen Gefahr, sich gegen­sei­tig in die Klinge zu fal­len. Ein Anfüh­rer muss her und ist schnell gefun­den: Klaus Stör­te­be­ker ist ein klu­ger Kopf – und treibt als Kapi­tän seine Män­ner zu Höchst­leis­tun­gen an. Kein Schiff ist mehr vor ihnen sicher, wenn die Besat­zung in See sticht.

Die sal­zige See­luft schmeckt nach abso­lu­ter Frei­heit, wenn die Mann­schaft zur Kaper­fahrt aus­fährt. Sie igno­rie­ren die Gesetze der Hanse, leben nach ihren eige­nen Regeln. Sie schwel­gen im Rausch des Aben­teu­ers, wenn sie auf ihre hart erkämpfte Beute ansto­ßen. Aber wie viel sind Gold, Sil­ber und Pfef­fer­sä­cke wert? Und hält diese Frei­heit auch, was sie ver­spricht?

Beglei­tet unsere See­räu­ber­mann­schaft bei ihren furcht­lo­sen Gefech­ten und Raub­zü­gen durchs wogen­rei­che Meer des Spät­mit­tel­al­ters!


Wir spiel­ten am 23., 26., 27., 29., 30., 31. Januar sowie am 01. Februar 2020 um je 20:00 Uhr im Anna-Siem­sen-Hör­saal der Uni­ver­si­tät Ham­burg (Link zur Open­Street­Map).


Beteiligte

Auf der Bühne

Klaus Stör­te­be­ker
Godeke Michels
Hol­ger Jons­son
Eler Rant­zau
Hen­neke Gru­ben­dal
Swarte Schon­ink
Katha­rine Beh­rends
Matthias Schutte
Köni­gin Mar­ga­rete
Gott­fried aus Lübeck
Die­ner /​/​ Rats­mit­glied
Burk­hardt Michels
Simon von Utrecht
Her­mann Lange
Niko­laus Schoke
Rats­mit­glied /​/​ Däne /​/​ Prüg­ler
Rats­mit­glied /​/​ Prüg­ler /​/​ Scharf­rich­ter
Rats­mit­glied /​/​ Däne

Flo­rian Kre­ßer
Mila Degt­ya­rova
Sarah Meyer
Hanno Stef­fahn
Nils Jes­sen
Julian Bohm
Yas Jani­an­pour
Carina Han­sen
Freya Carius
Johnny Sten­gel
Annika Rie­ßen­ber­ger
Julia Wil­kens
Tobias Quack
Annika Simon
Lauda Geu­der
Adina Bisch­off
Laura Pei­kert
Luka Henn


Hinter der Bühne

RegieTabea Henn
Regie­as­sis­tenzKim Neu­mann
Pro­jekt­lei­tungKris Chekelova
Kos­tümAnna-Katharina Güli­cher
BühneAme­lie Hagen
Laura Geu­der
Han­nes Trapp
Chiara Löff­ler
Laura Schwarz
MusikBaha­dir Koca­can
Tobias Quack
Cho­reo­gra­fieMichael Eberle
MediaLena Jür­gens
Mila Degt­ya­rova
Paul Jacobs
Fenja Henn
Jonas Hem­mer
Iver Breese
Tech­nikIver Breese