Kalliope goes Klassik

Nach einem erfolg­rei­chen Ken­nen­lern­wo­chen­ende steht das Ensem­ble für unser neues Stück; die Krea­tiv­teams haben sich auch zusam­men­ge­fun­den. Bei den Gewer­ken Gra­fik und Tech­nik kön­nen sich Inter­es­sierte auch noch mel­den, wenn sie bei uns mit­ma­chen möch­ten. Heißt: Es kann jetzt end­lich los­ge­hen mit der Pro­duk­ti­ons­phase zu unse­rer Inter­pre­ta­tion des Lite­ra­tur­klas­si­kers schlecht­hin: „Faust“ nach Johann Wolf­gang von Goe­the.

Sophia Kou­tra­kos wird als Regis­seu­rin zusam­men mit ihrer Regie­as­sis­tenz Jonas Brandt am Ende des Semes­ters der Tra­gö­die ers­ten Teil auf unsere Bühne brin­gen. Bis dahin heißt es bei uns: „Pro­bie­ren geht (manch­mal) über Stu­die­ren“ – und das sogar im Vers­maß. Denn in unse­rem dies­se­mest­ri­gen Stück behal­ten wir die Sätze und Phra­sen des alten Dich­ters und Den­kers nahezu detail­ge­treu bei – grö­ßere zeit­li­che Raf­fun­gen und klei­nere wört­li­che Umfor­mun­gen vor­be­hal­ten. Aber wenn wir das erste Mal einen der gro­ßen deutsch­spra­chi­gen Klas­si­ker auf unse­rer Kal­liope-Bühne leben­dig wer­den las­sen, kön­nen sich unsere Zuschauer auf die bekann­ten Worte in neuem Gewand freuen. Und wem das Stück in der Schule eher ein „ein Buch mit sie­ben Sie­geln“ war, der wird seine Mei­nung viel­leicht nach einem Abend mit unse­rem Ensem­ble noch ein­mal über­den­ken, wenn er das ewige Zer­ren zwi­schen Ver­su­chung und Ver­nunft im Innern des Fausts per­sön­lich auf der Bühne erlebt hat.

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Thema von Anders Norén